12. Mai 2006
Wertung: 3/10
Der Film ist ein einziges Dejà-vu-Erlebnis. Er wiederholt nicht nur seine beiden Vorgänger, sondern sich sogar mehrfach selbst. Wenn man dann zum x-ten Mal gesehen hat, wie toll Ethan Hunt sich abseilen und jegliche Art von Schlössern in Sekundenbruchteilen knacken kann, überlegt man sich schon, wofür die Drehbuchautoren überhaupt ihr Geld bekommen haben. Das dann im Finale der Oberbösewicht den gleichen Tode erleidet wie in Teil 1 zeugt dann immerhin von einer gewissen Kontinuität in der Ideenlosigkeit.
Drei Punkte deshalb, weil der Film abgesehen von den ständigen Wiederholungen recht unterhaltsam ist - uns so ganz nebenbei ist Michelle Monaghan auch ganz nett anzusehen. Schade daß sie nicht wieder eine so grandiose Rolle wie in Kiss, Kiss, Bang, Bag hat (aber dort war ja auch der kongeniale Shane Black Drehbuchautor).
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24. März 2006
Wertung: 7/10
Brutal, eklig, faszinierend. Nach Cabin Fever gelingt Eli Roth nochmals eine Steigerung des Grauens - v.a. weil etwas ähnliches real passiert ist und deswegen noch tiefer unter die Haut geht.
Ich möchte jedoch nicht zuviel verraten, der Film ist spannend und die Handlung irgendwie doch ganz anders als vorher von mir erwartet. Das einzige Manko sind die anscheinend genre-üblichen langweiligen ersten 45 Minuten, in denen der Zuschauer in Sicherheit gewiegt werden soll (dabei wissen eh alle, welch grausige Taten folgen werden - hehe). Immerhin ist dieses Intro bei Hostel bei weitem nicht so öde wie bei Wolf Creek, zumindest dem männlichen Zuschauer wird etwas geboten …
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24. März 2006
Wertung: 0/10
Ein grandios schlechter Film bei dem ich nach einer Stunde tapferen Durchhaltens dann doch lieber früh ins Bett bin. Wieso dieser Film derzeit im DVD-Verleih und -Verkauf so gehyped wird hat sich mir nicht erschlossen (aber das ging mir ja bei Nochnoi Dozor auch nicht anders, den ich einige Monate vorher bei den Fantasy Film Nights “bewundern” durfte).
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24. März 2006
Wertung: 9/10
Eine Comic-Version von 1984 mit einer Prise Matrix (glücklicherweise mehr vom Ersten als von den anderen Beiden) - so kann man V for Vendetta kurz und knackig zusammenfassen. Die Kritikermeinungen gingen weit auseinander, von einer klaren Empfehlung bis zum Verriss. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, vor allem Natalie Portman als V’s unfreiwillige Gehilfin und Schülerin und John Hurt als gläubiger Hitler-Verschnitt können in ihren Rollen überzeugen. Ein Film, den man gesehen haben sollte und über den man sich noch lange danach unterhalten kann - schon deswegen 9 von 10 Punkten.
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24. März 2006
Wertung: 7/10
Der zweite Teil schliesst in jeder Hinsicht nahtlos an den ersten an und führt die Geschichte zu einem halbwegs überraschenden Ende. Regisseur Len Wiseman weiß sehr gut, aus welcher Perspektive seine Gattin Kate Beckinsale am verführerischsten aussieht, und Scott Speedman bietet auch den wenigen Frauen im Kino einen Augenschmaus (auch wenn er nach Ansicht einiger Leserinnen wahrscheinlich nicht so sexy aussieht wie Jake oder Brad …)
Daneben gibt es auch noch dicke Wummen und Schwertkämpfe, Gekloppe zwischen mittelalterlichen Werwölfen und Vampiren, einige unerwartete Wendungen und viel Blut - für Fans des genrekinos ist also alles dabei. Wer den ersten Teil nicht gesehen hat oder nicht mochte sollte aber auf jeden Fall auf den zweiten verzichten …
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24. März 2006
Wertung: 10/10
Dem Regisseur Andrew Nocholls gelingt mit diesem Film durch den Einsatz von schwärzestem Humor eine eindringliche Darstellung des internationalen Waffenhandels. Anhand der Lebensläufe von mehreren realen Waffenhändlern wird die “Karriere” von Yuri Orlov dargestellt - von seinen Anfängen als Lieferant für Strassengangs bis zum Erfüllungsgehilfen der US-Regierung im internationalen Politkarusell.
Der Film ist äusserst kurzweilig und der Humor immer grenzwertig - auf der einen Seite macht es einem wirklich betroffen, was man zu sehen bekommt, auf der anderen Seite rettet sich Yuri immer mit soviel Chuzpe und Ideenreichtum aus den verzweifelsten Situationen, daß man sich ein Grinsen nicht verkneifen kann. Nicolas Cage, der zuletzt einige eher mäßigen Filme abgedreht hat und an dem man sich sowieso schnell sattsehen kann, ist hier endlich ideal besetzt und spielt die Rolle seines Lebens (neben Leaving Las Vegas, für den er verdient mit dem Oscar ausgezeichnet wurde). Vielleicht der beste der derzeit grassierenden politisch motvierten Hollywood-Streifen.
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20. Februar 2006
Wertung: 6/10
Ein recht spannender, komplex konstruierter Polit-Thriller von Altmeister Sydney Pollack, dem leider das entscheidende Etwas fehlt, um richtig gut zu sein. Das liegt sicherlich nicht an den Darstellern, Nicole Kidman und Sean Penn sind hervorragend besetzt und geben Ihren (zerrissenen) Figuren die nötige Tiefe - trotzdem will der Funke nicht recht überspringen. Aufgrund der nicht besonders leicht nachvollziehbaren Handlung kann ein zweites Mal anschauen aber auf jeden Fall nicht schaden …
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14. Februar 2006
Wertung: 4/10
First I saw Saw, and I was pleased with what I saw. Now I saw Saw 2 and, and I am disappointed
Natürlich hat man in der Regel bei einer Fortsetzung nicht ganz so hohe Erwartungen - aber wenn einem nach einem Drittel des Films in Aussicht gestellt wird, daß die Eingesperrten Rätsel zu lösen haben um lebend aus Ihrer Gefangenschaft entkommen und können und statt dessen dann ein sinnloser Slasher-Reigen folgt …
Pro: Überraschendes Ende, eine neue Dimension der Ekligkeit, zwischenzeitlich unterhaltsam und spannend
Contra: Schauspielerische Leistung (oder eher Mangel derselben), krude Story, fast alles zwischen dem furiosen Vorspann und dem Ende
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13. Februar 2006
Wertung: 8/10
Einfach schön. Und traurig. Eine hervorragende Leistung von Johnny Depp (einer der begnadesten Schauspieler unserer Zeit) und auch von den anderen Schauspielern, die dem Biopic über die Entstehung des Theaterstücks Peter Pan Leben und Lebenslust einhauchen, trotz oder vielleicht gerade wegen des unausweichlichen Todes, der das Leben der Beteiligten überschattet.
Ich möchte hier nicht zuviel verraten, denn dies ist einer der Filme die man selbst gesehen haben muss …
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